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Magic X-treme Allstars - Quer aus Deutschland nach Orlando

Magic X-treme Allstars - Quer aus Deutschland nach Orlando
23. November 2020

Quer aus Deutschland nach Orlando.

Allstarcheersport nun auch in Saarbrücken.
Ein solches Allstars-Team haben wir auch nun hier in Saarbrücken:
Das sind die Magic X-Treme Allstars des ATSV Saarbrücken.
Doch sie sind nicht ein normales Team. Normalerweise sind Sportteams aus Mitgliedern
zusammengestellt, die aus nächster Umgebung kommen.
In diesem Team kommen aber nur die Hälfte aus Saarbrücken und Umgebung –
tatsächlich kommen die anderen Mitglieder aus vielen verschiedenen Vereinen quer aus
Deutschland.
Aber warum nehmen sich so viele Cheersportler teilweise eine Fahrt von 8 Stunden für das
Training auf sich?
Der Grund hierfür sind die Worlds im April 2021 in Orlando (Florida). Das ist eine
Meisterschaft, in der Vereine aus aller Welt gegeneinander antreten.
Die Magic-Xtreme Allstars fliegen ebenfalls auf die Worlds und treten im International Coed
Level 7 an.
Da das Stammteam sich bedingt durch Corona verkleinert hat haben die Trainer Simone und Roman Kirsch sich auf
die Suche nach weiteren Teilnehmern in ganz Deutschland gemacht.
Das Team besteht nun aus einem Kernteam, das aus Saarbücken kommt und normal unter
der Woche Training hat, während die externen Teammitglieder einmal im Monat für ein
Wochenende nach Saarbrücken für ein Trainingscamp fahren und mit dem Kernteam
zusammen trainieren.
Im Trainingscamp wird dann Samstag und Sonntag jeweils 8 Stunden trainiert, wobei die
meisten schon einen Tag vorher für das Freitagstraining anreisen.
Hier bereiten sich das Team einmal im Monat intensiv für die Weltmeisterschaft vor.
Das Ziel ist es, im Dezember noch an einer deutschen Meisterschaft teilzunehmen und sich
zum ersten Mal als Team zu zeigen.
Danach bemühen sie sich, die restlichen Trainings und fliegen Ende April nach Orlando, um
auf den Worlds ihr Bestes zu geben – natürlich mit dem Ziel, eine fehlerfreie, saubere
Routine zu zeigen, sowie die begehrten Ringe, die man als ersten Platz für jedes
Teammitglied bekommt, mitzunehmen.
Zwei der externen Teammitglieder, Marc und Carolina haben sich bereit erklärt, ein Interview
mit mir zu führen.
Marc kommt aus Sachsen und macht schon seit fast 30 Jahren Cheerleading.
Er hat vor dem Cheerleading viele verschiedene Tanzrichtungen ausprobiert, wie zum
Beispiel Rock’n’Roll, HipHop, Breakdance und Showtanz. Danch ist er zum Cheerleading
gekommen.
Ebenfalls ein externes Teammitglied ist Carolina. Sie kommt aus Grevenbroich und kam erst im
zweiten Trainingscamp zum Team hinzu. Schnell konnte sie immerhin aufholen, letztendlich
ist auch sie sehr erfahren im Cheersport, denn sie hat 2005 mit diesem Sport
angefangen und war bis 2009 bei den Loony Dolphins Cheerleadern in Krefeld (2005 bis 2006
noch Dynamites Cheerleader Krefeld genannt).
Zwischenzeitlich hat sie sich dem Gardetanz gewidmet, doch ihr Herz hat schon immer für
den Cheersport geschlagen, also ist sie 2017 zu den Dolphins zurückgekehrt.
Interviewer: Schön, dass ihr da seid und euch bereit erklärt habt, das Interview zu führen. Ihr
kommt beide nicht aus dem Saarland, warum trainiert ihr jetzt in Saarbrücken?
Marc: Ich trainiere hier, weil es mir die Chance gibt, über mich hinauszuwachsen und mein
letztes Ziel im Cheerleading zu erreichen: Einmal als Aktiver auf den Wοrlds in Orlando zu
starten.
Caro: In Saarbrücken trainiere ich, weil mich die Herausforderung reizt, durch ein national
aufgestelltes Team in kürzester Zeit als „Worlds-Team“ zusammenzuwachsen. Einfach
zusammen Teamgeist und Stärke zu beweisen! Nur so kann man etwas erreichen.
I: Wie gefällt es euch denn bisher in Saarbrücken? Caro, du hast ja bis jetzt ja auch nur dein
erstes Trainingscamp hinter dir. Da ist Marc dir ein Trainingscamp voraus.
C: Mir gefällt es sehr gut, weil wir ein tolles Team sind. Und tolle Coaches haben, die uns
unseren Traum ermöglichen, an uns glauben und jeden individiuell fördern um am Ende das
beste Ergebnis rauszuholen!
M: Bis jetzt finde ich es hart im Training, allerdings ist es fair. Für mich ist es manchmal schwer,
Dinge zu verstehen, allerdings sind die Coaches am Ende nicht ohne Grund die Coaches.
I: Was sind eure größten Herausforderungen?
M: Für mich ist die größte Herausforderung, in Orlando eine dropfreie Routine hinzulegen
und mit Stolz von der Matte zu gehen.
C: Bei mir ist es ebenfalls die Herausforderung, mit einem guten Gefühl von der Matte zu
gehen. Und vor allem, als Team gemeinsam etwas gemeistert zu haben, aber auch jeden Tag
zu Hause an meinen Leistungen zu arbeiten.
I: Was ist für euch eure größte Motivation?
M: Für mich ist einfach die größte Motivation der Weg nach Orlando.
C: Wer will, der kann alles schaffen! Proud to be a part of it!
Und dass sind bestimmt alle Teammitglieder: Stolz darauf, Teil des Teams zu sein.
Letztendlich ist es eine besondere Ehre, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen und
demzufolge eine super Leistung jedes der Mitglieder, sich darauf vorzubereiten.
Wir sind jedenfalls gespannt, was sich in dem nächsten halben Jahr bis zur Worlds Ende April
2021 ergeben wird und dass die Reise nicht durch Covid-19-bedingte Umstände erschwert
wird.
Bericht: Sarah Schmauder




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